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Tipps für Shop-Betreiber (1)

Erstklassige Produktfotos für mehr Verkäufe

Erstklassige Produktfotos für mehr Verkäufe
Eine gute und ausführliche Produktbeschreibung wird optimalerweise durch Abbildungen des Produktes in Form von Fotos oder Grafiken unterstützt. In der Regel hilft hier der Hersteller, der Ihnen das entsprechende Fotomaterial zur Verfügung stellt. Wenn die Produktbilder jedoch nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, weil die Qualität zu schlecht, die Auflösung zu klein ist oder Sie das Produkt gern in verschiedenen Positionen darstellen möchten, dann hilft nur der Griff zur eigenen Kamera bzw. der Anruf bei einem professionellen Fotografen.

“Do-It-Yourself” – Was sollten Sie beachten?
Ein brauchbares Produktfoto selber herzustellen, ist nicht jedermanns Sache. Doch mit ein paar Tipps kann man durchaus zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Der Gang zum Profi sollte aber als Option im Hinterkopf bleiben.

  • Schaffen Sie sich eine eigene Digitalkamera an. Es muss kein hochpreisiges Modell sein, auch eine kleine Kamera bietet deutlich mehr Möglichkeiten als Ihre Handykamera.
  • Reicht die Darstellung des Produktes in einer Perspektive oder sind mehrere Ansichten sinnvoll? Die Antwort auf diese Frage hängt sicherlich von der Art des Produktes ab. Möchten Sie ein Kleidungsstück anbieten, ist es selbstverständlich, dass Sie die Vorder- und Rückseite sowie Detailaufnahmen zeigen. Bekleidung ist in sofern ein schwieriges Thema, da man auch überlegen sollte, ob beispielsweise ein Pullover “am Model” oder liegend auf einem neutralen Hintergrund dargestellt werden sollte. Bei den meisten Produkten reichen 1-4 Fotos, um dem potentiellen Käufer einen hinreichenden Eindruck zu vermitteln.
  • Nutzen Sie die Möglichkeiten, anhand von Bildern Ihr angebotenes Produkt exakt und mit Liebe zum Detail beschreiben zu können. Damit heben Sie sich oftmals von Ihren Mitbewerbern ab und geben dem Kunden ein gutes Gefühl von Offenheit und Vertrauen.
  • Verzichten Sie auf unnötige Details. Möchten Sie ein Auto im Internet verkaufen, achten Sie darauf, dass das Fahrzeug im Vordergrund steht und nicht das Gebäude, vor dem es steht. Verkaufen Sie Polstermöbel, erschlagen Sie diese z.B. nicht mit zu vielen Kissen.
  • Zu viel Dekoration und unnötige Accessoires lenken vom Verkaufsobjekt ab!
  • Das Produkt muss einwandfrei, also sauber und ohne Makel sein und so auch fotografisch festgehalten werden. Fettfinger, Staub und Dreck wirken nicht gerade verkaufsfördernd!

Hohes Abmahnrisiko durch Verwendung fremden Fotomaterials
Onlineshop-Betreiber, die in ihrem Shop fremde Produktbilder einsetzen, verstoßen gegen das Urheberrecht. Dies gilt ohne Ausnahme, auch wenn z.B. kein Copyright-Vermerk am Foto angebracht wurde. Dies gilt ebenso, wenn Sie ein fremdes Foto nehmen und verändern. Sie riskieren in jedem Fall eine Abmahnung, und die kann im schlimmsten Fall sehr teuer werden!

Auch das Herunterladen von Bildmaterial beim eigenen Lieferanten birgt Gefahren. Klären Sie bitte immer im Vorfeld ab, ob Sie das gewünschte Foto für Ihren Onlineshop verwenden dürfen. Und noch ein wichtiger Hinweis: Ihr Lieferant verwendet möglicherweise Fotos von Bildverlagen, an denen er die Rechte zur Veröffentlichung erworben hat. Falls Sie diese ungefragt in Ihren Shop einbauen, wird der entsprechende Bildverlag Sie zu 100 % abmahnen. Die Rechte am Bild, die Ihr Lieferant erworben hat, werden also nicht automatisch an Sie weitergegeben.

Tipps für Onlineshop-Betreiber

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